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Testbericht Global 2000

Pestizide ein bisschen ist zu viel


Agrargifte in Äpfeln

Auf dieser Seite Für eine moderne Landwirtschaft Zum ReportPublikation - 21 Oktober, 2015
Die Greenpeace-Untersuchung „Pestizide – ein bisschen ist zu viel“ zeigt die Missstände in der europäischen Apfelproduktion auf. In 11 europäischen Ländern, darunter Österreich, haben wir 126 Apfelproben auf 500 Pestizidrückstände untersucht. Während das Bio-Obst frei von Pflanzenschutzmitteln war, konnten bei 83 Prozent der konventionell angebauten Äpfel Rückstände nachgewiesen werden. 60 Prozent davon waren sogar mit zwei oder mehr Substanzen belastet. Österreich lag mit durchschnittlich 2,8 Rückständen pro konventionellem Apfel im Mittelfeld.

Pestizide finden sich überall, vom Feld bis zu unserem Teller. Das ist sehr bedenklich. Hierzulande wurden zehn Apfelproben untersucht, acht davon waren belastet. Auf einer Probe konnten sogar fünf verschiedene Substanzen nachgewiesen werden. Alle Rückstände lagen deutlich unter den zulässigen Höchstmengen. Doch die Grenzwerte gelten nur für die einzelne Substanz. Über die Wechselwirkung von mehreren Wirkstoffen und deren Wirkung ist wenig bekannt. Mehrere Studien zeigen jedoch, dass sie negative Folgen für Mensch und Umwelt haben können.
Das Ergebnis des Apfeltests bestätigt den erst kürzlich erschienenen Greenpeace-Report „Europas Abhängigkeit von Pestiziden: So schädigt die industrielle Landwirtschaft unsere Umwelt“: Die Bewertung, Zulassung und Überwachung von Pestiziden durch die Europäische Union ist mangelhaft.
Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel werden nur sehr zögerlich an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit festgelegte, erlaubte Tagesdosis für das Insektizid Chlorpyrifos kann nach der derzeitigen EU-Regelung schon mit einem Apfel überschritten werden. Hormonstörungen oder Lungenstörungen könnten die Folgen sein. Der Rückstandshöchstgehalt (MRL) bei dieser Substanz liegt bei 0,5 mg/kg und das ist viel zu hoch. Die Richtwerte müssen Sicherheit bieten, für die Konsumentinnen und Konsumenten als auch für die Umwelt.
Der Lebensmittelhandel muss endlich Maßnahmen zur Reduktion von Pestiziden in der gesamten Lebensmittelkette setzen. Es müssen Strategien, wie beispielsweise eine Förderung biologischer Schädlingsmittel, umgesetzt werden, damit Landwirtinnen und Landwirte ökologisch produzieren können. Damit wird nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit geschont.

Für eine moderne Landwirtschaft

Im Sinne einer gesunden, bienenreichen Zukunft fordern wir einen raschen Richtungswechsel in der Landwirtschaft: Weg von den aggressiven Praktiken einer industriellen Landwirtschaft hin zu modernen, ökologischen Anbaumethoden. Es ist Zeit zu handeln



Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit

letzte Aktualisierung am 29.02.2016   

(Zentrum der Gesundheit) - Eine ungesunde Ernährung ist die Ursache vieler gesundheitlicher Störungen. Doch was genau bedeutet ungesunde Ernährung? In diesem Teil unserer Internetseite informieren wir Sie über weit verbreitete Ernährungs-Irrtümer, über deren mögliche Folgen für die Gesundheit und nicht zuletzt über die Möglichkeiten, wie man es besser und gesünder machen kann.

© Oksana Kuzmina 57592153 - Fotolia.de



Der Einfluss der Ernährung

Die Ernährung hat – gemeinsam mit sportlicher Aktivität, Sonnenlicht und einem ausgeglichenen Seelenleben – wohl den grössten Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Fitness und unsere Gesundheit.

Während Sport nicht jedermanns Sache ist und die Psyche oft eigene Wege geht, lässt sich die Ernährungsweise ohne grossen Aufwand, schnell und mit spürbarem Erfolg verändern.

Nein, die Gene haben wir dabei nicht vergessen. Es ist nur so, dass die Gene – selbst wenn sie tatsächlich für diese oder jene Krankheit zuständig wären – erst dann aktiv werden, wenn die Ernährung vernachlässigt wird, der Organismus infolgedessen an Vitalstoffmangel leidet, das Immunsystem schliesslich geschwächt ist und somit der passende Nährboden für Krankheit und Leid geschaffen wird.

Falsche Lebensmittel

Die meisten von uns sind daran gewöhnt, Lebensmittel für ihre Ernährung im Supermarkt oder in Fast-Food-Lokalitäten zu kaufen.

Wir machen das von Kindesbeinen an und daher ist diese Art der Lebensmittelbeschaffung für uns vollkommen normal, sorgte jedoch dafür, dass wir vergassen, welche Lebensmittel tatsächlich auch gut und gesund für uns sind.

Und so passt auch der Grossteil aller Lebensmittel in den Läden und Restaurants in keinster Weise zu einer gesunden Ernährung.

Es handelt sich um ein buntes Allerlei der unterschiedlichsten hochgradig industriell verarbeiteten Produkte und um meist monate- oder wenigstens wochenlang haltbare Konserven.

Eine unendliche Vielfalt chemischer Lebensmittelzusatzstoffe sorgt gemeinsam mit ausgeklügelten technologischen Prozessen für eine allzeit propere Optik und damit für die Verkaufsfähigkeit der als Nahrungsmittel deklarierten Dinge.


Satt UND gesund

Doch liegt der Sinn von Ernährung nicht allein darin, mit Hilfe einer beliebigen Masse möglichst schnell, aber oft nur kurzfristig und nicht selten zum Preis von Unwohlsein und Verdauungsbeschwerden satt zu werden, sondern gesund, fröhlich und vital zu bleiben.

Der vorübergehende Sättigungswert einer Speise mag vielleicht in Notzeiten von Wichtigkeit sein. Leben wir jedoch einmal nicht im Krieg oder anderen Krisensituationen, dann sollten wir unsere Lebensmittel vielmehr anhand ihres Vitalstoffgehaltes auswählen.

Vitalstoffe wie Vitamine, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe jedoch finden wir in der für unsere Gesundheit nötigen Menge und Qualität ausschliesslich in frischen und möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln.

Und erst diese sind es, die auch wirklich langfristig satt machen, weil Sie unserem Körper alles geben, was er braucht.

Nachlassende Volksgesundheit

Da nur noch wenige Menschen nach frischen, unverfälschten Lebensmitteln Ausschau halten und sich mit dem auf den ersten Blick zwar üppigen, im Hinblick auf Vitalität jedoch erbärmlichen Angebot der Supermärkte zufrieden geben, lässt die Volksgesundheit immer mehr zu wünschen übrig.

Offizielle Ratgeber stehen unter dem Einfluss der Industrie und sorgen sich weniger um das Wohlbefinden des Verbrauchers, so dass die Nutzniesser letzten Endes jene sind, die sich weder um echte Prävention noch um wahre Heilung kümmern, sondern Absatzmärkte für Medikamente und Therapien suchen.